l

Natur mit allen Sinnen erleben
 

Die Schafgarbe unser Bauweh- und Blutstillkraut    Berlin, 22.07.2019

Zur Zeit blüht überall die Schafgarbe. 

Sie gehört zur Familie der Korbblütengewächse und ihre Blüten bestehen aus den meist weißen Röhren- und Zungenblüten. 

Der lateinische Name Achillea millefolium leitet sich wahrscheinlich vom Krieger Achilles ab, der seine verwundeten Soldaten mit der Schafgarbe geheilt hat. Millefolium bedeutet auf lat. 1000 Blatt. Die zarten Blättchen wirken wie 1000fach verzweigt und verästelt. Sie werden auch als "Augenbraue der Venus" bezeichnet.

Aufgrund der Bitterstoffe in den kleinen Blättchen kann man diese gut für die grüne Suppe, den Smoothie oder den Salat verwenden. Sie wirken appetitanregend, bringen die Verdauung in Schwung und wirken krampflösend.

Die Blüten werden jetzt im Hochsommer geerntet und anschließend getrocknet.

Ein Tee aus diesen Blüten lindert Menstruationsbeschwerden, wirkt krampflösend, gleicht die Blutungen aus, wirkt keimhemmend. Bei unangenehmen Unterleibskrämpfen entspannt ein Sitzbad.

Bei gereizter Magenschleimhaut hilft ein Tee aus Schafgarbe, Kamille und Fenchel.

Schafgarbenwickel unterstützen die Leber bei der Entgiftung und fördern die Durchblutung.

Frische Blätter zerrieben als Auflage wirken blutstillend.

Hildegard von Bingen sagte: "Schafgarbe im Leib tut wohl jedem Weib."